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Karsten Gulden
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Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
...befasst sich mit den Entwicklungen der künstlichen Intelligenz und fragt sich, ob es eine Superintelligenz geben wird.
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Facebook stellt die geplanten Änderungen seiner Datenrichtlinie und der Nutzungsbedingungen zur Abstimmung. Das Facebook-Volk wollte es so, zumimdest ein paar Tausend. Ein Erfolg?  facebook nutzungsbedingungenAllerdings müssen 30 Prozent der Nutzer ihre Stimme abgeben, damit die Abstimmung für Facebook verbindlich wird. Schlanke 270 Millionen Stimmen wären dies. Facebook kündigt indes an, die Daten der Nutzer länger als bisher speichern zu wollen. Dies wird auch geschehen. Abstimmung hin oder her. Was in den Staaten gespeichert wird, weiß ohenhin keiner der naiven Nutzer. Man sollte sich daher im Klaren sein, dass mit jeder Aktion, die auf Facebook getätigt wird, ein interessierter Werbevertreter zuschaut. Es ist fast schon ulkig, wenn man sich die Tatsache vor Augen führt, dass es Initiativen gibt, die sich dafür einsetzen, dass Facebook kostenlos bleiben soll. Der Großteil der Nutzer wird so denken, wenn denn hier von „Denken“ überhaupt die Rede sein kann. Sie zahlen schon lange und freiwillig. Die Abstimmung ist daher kein Erfolg, sondern ein Offenbarungseid der Naivität.

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Kommentar

  1. Jedes Facebook-Profil soll ca. 100 € wert sein, da sämtliche Daten und Interessen an Werbefirmen verkauft und weitergegeben werden.
    Den meisten Usern (so geht es mir zumindestens) ist das allerdings egal, da es keine direkten negativen Auswirkungen auf die User hat.

    Die Abstimmung halte ich generell für eine gute Idee. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass 30% der Nutzer ihre Stimmen abgeben, da die Datenrichtlinien und Nutzungsbedingungen keine Rolle spielen und keinen Einfluss auf die unmittelbare Nutzung von Facebook hat.

    Facebook-Nutzer kann man als naiv bezeichen. Die Nutzung und der „lockere“ Umgang mit der Nutzung gehört heutzutage wohl einfach dazu.

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