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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Das Amtsgericht München ist nicht zu beneiden. Waldorf Frommer wohnen in der Nähe und schaufeln das feine Amtsgericht mit dicken Klagen zu. Ausgangslage: Immer die Gleiche: Abmahnverfahren derzeit meist aus dem Jahr 2010.Abmahnung Waldorf Frommer Rechtsanwälte Das Amtsgericht München hat gar eine Abteilung für Urhebersachen, um Herr der Lage zu werden. Anfang Februar hatte das Amtsgericht München bereits rund 1.500 Fälle auf dem Aktendeckel. Eine stolze Zahl für ein Amtsgericht. Wir gehen davon aus, dass der größte Teil der Verfahren von der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte auf den Weg gebracht wurden. Es müssen schnelle Urteile her, bevor eine mögliche Gesetzesänderung das Papier für die Klageschriften zu teuer werden lässt. Mittlerweile sind die Klagen knapp 40 Seiten dick – ohne Anlagen. Das kostet…

Wir können Ihnen gerne bei der Vertretung gegen die Kanzlei Waldorf Frommer helfen.

Waldorf Frommer Wir helfen Ihnen!

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Kommentar

17 Kommentare

  1. Aber die 1.500 waren doch schon vorhanden, als sich das AG München zu dieser unsäglichen Pressemitteilung hat hinreißen lassen.

    Oder reden wir von 1.500 im Jahre 2013? Das wäre viel und würde die nicht weniger unsäglichen seitenlangen Hinweisbeschlüsse rechtfertigen.

  2. Die Abteilung für Urheberrecht am Amtsgericht München gibt es schon immer. Soweit ich weiss, ist das gesetzlich so vorgesehen …

  3. @RAin Meyer:
    gesetzlich möglich gemacht nach § 105 UrhG und entsprechende VO = GZVJu Bayern § 45 Abs. 1 für das AG München. Das betrifft aber nur eine örtliche Zuständigkeitskonzentration für 2 LG-Bezirke. Spezielle Abteilungen für UrhG-Sachen bei Amtsgerichten sieht das GVG nicht zwingend vor, möglich sind sie natürlich im Rahmen des Geschäftsverteilungsplans.

  4. Ein Elend das es zu beenden gilt. Schnell, bevor meine Mandanten die nächsten sind, bisher schreibe ich nämlich lediglich höflichst mit den „Kollegen“ hin- und her. 🙂

  5. Das ist natürlich extrem viel, was diese RAe an Klagen einreichen, aber man muss auch bedenken, dass das AG München das größte Amtsgericht der Republik ist. Zum Vergleich: Hamburg mit nur knapp 200.000 Einwohnern mehr im Gerichtsbezirk hat 8 Amtsgerichte.

  6. Die aktuelleste Filesharing-Klage aus München (Verfügung vom 7.2.) die mir vorliegt, hat schon eine Fallnummer deutlich oberhalb von 3.000. Das sind aber alle Eingänge der Zivilabteilung, woraus sich kein Rückschluss auf die Zahl der Filesharingfälle ergibt.

    • Habe nunmehr die Bestätigung aus München, dass aktuell mehr als 1.500 Filesharingklagen anhängig sind, 99,9 Prozent davon Waldorf Frommer Klagen.

  7. Ich finde daran nichts Anstößiges. Jeder andere Anwalt würde das genauso machen (müssen), da er das Beste für seinen Mandanten erreichen soll/muss/will. Solange die Gesetze so sind, wie sie sind, finde ich es (auch im „Abmahngeschäft“ bei Marken aktiv) immer wieder erstaunlich, wie sehr manche dagegen Stimmung machen – aus Überzeugung, oder aus Marketinggründen? Jeder Beklagte hat das Recht zum Rechtsmittel. Wenn er verliert, regt er sich trotzdem auf… Die anstehende Gesetzesänderung wird die alten Fälle ohnehin nicht betreffen.

  8. Ich vermute, dass sich viele Kollegen deswegen so aufregen, weil sie ihre Mandanten dahin beraten haben, dass ohnehin keine Klage erfolgt.

    Es ist nicht nur legitim, sondern auch wichtig und notwenig zu klagen, was übrigens nicht nur die Kollegen aus München machen. Auch als anwaltlicher Vertreter eines Rechteinahbers ist man verpflichtet, den Mandanten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten bestmöglich zu vertreten. Wenn eine Klage Aussicht auf Erfolg hat, dann reicht man sie doch auch ein, oder etwa nicht?

    Im umgekehrten Fall würde jetzt oben eine Meldung stehen, wie: „Filesharing-Abmahnungen rechtmissbräuchlich. Weil die Forderungen nicht eingeklagt werden, wird deutlich, dass es den Abmahnenden Rechteinhabern und den Anwälten nur um den schnellen Euro geht.“ Manchen kann man es eben nie Recht machen.

    • Die Abmahnkanzleien sind mE selbst schuld an ihrem Image. Machen Sie Ihr Vorgehen transparent, legen Sie Kostennoten vor, die Sie Ihren Mandanten tatsächlich auch in Rechnung stellen und die Spekulationen haben ein Ende. Wer nichts zu verbergen hat kann mit offenen Karten spielen.

  9. Lieber Kollege Schutt, ich muss dem Kollegen Kollegen Gulden Recht geben, ohne Ihnen zu Nahe zu treten, denn auch Sie haben Recht. Es ist ein Fehler zu erzählen die Rechteinhaber klagen eh nicht. Aber wenn wenn selbst ehemalige Kollegen aus den einschlägigen Abmahnkanzleien behaupten, dass nicht geklagt wird, weil zum teil das handwerkliche Rüstzeug dazu fehlt, sagt das sehr viel über die Branche aus. Es geht um die schnelle Mark bwz. den schnellen Euro. Und da werden lieber weitere vermeinliche Rechteinhaber abgemahnt, als denn Verfahren durchgezogen. Der Übergang von Forderung auf Inkassobüros um dann wieder bei einem zweiten oder gar dritten Anwalt zu landen machen ebenfalls keinen seriösen Eindruck und zeigen nicht unbedingt, dass die Rechteinhaber optimal vertreten werden bzw. es um ihre Rechte geht.
    Wenn alle Abmahnkanzleien ihre Fälle rigoros einklagen würden und selbst negative Urteile klaglos hinnehmen würden, dann würde sich das Thema Filesharing schnell erledigen. Aber will das die Abmahnindustrie? Wollen das die Rechteinhaber?

  10. habe heute dickes Paket vom Amtsgericht münchen erhalten.Frage: da ist von Fristen die Rede muß ich reagieren.Bin betroffener von Waldorf/Frommer seit 2009 mittlerweile bei 1106 Euro angekommen.

    • Hallo,

      eine Reaktion sollte in jedem Fall erfolgen, da Waldorf Frommer ansonsten einen Titel erhält mittels dessen gegen Sie vollstreckt werden kann.

      • Erstmal vielen Dank für die zeitnahe Antwort.Gibt es ein Vordruck ( widerspruch gegen den Mahnbescheid habe ich vor längeren gemacht)
        jetzt ist die Rede von einem „schriftlichen Vorverfahren“soll innerhalb 2 Wochen auf das Klagevorbringen schriftlich erwidern.Weiss nur nicht wie ich formuliere.

        • Einen „Vordruck“ für eine Klageerwiderung, der auf Ihren Fall passt, gibt es nicht. Was Sie in der Klageerwiderung gegen Waldorf Frommer tatsächlich vortragen müssen oder sollten hängt von Ihrem persönlichen Ausgangsfall ab. Bestenfalls lassen Sie sich anwaltlich beraten und prüfen, ob ein Vorgehen gegen die Klage der Kanzlei Waldorf Frommer Sinn macht und welche Alternativen existieren, um den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten.

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  • Waldorf Frommer Klagen vd AG München - 6.000 Euro Kostenvorschuss › Infodocc 12. Mai 2013

    […] RA Gerth bei Amtsgericht München – Abteilung für Waldorf-Frommer-Sachen – […]

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