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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Das OLG Hamm lässt die (Amateur-) Fussballwelt erzittern. Mit Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Hamm vom 22.10.2012 (I-6 U 241/11) entschied das Gericht, dass ein Amateurfussballer seinem Gegenspieler 50.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Der Grund: Ein rücksichtsloses Foul, vgl. PM OLG Hamm.schmerzensgeld fussball

Jetzt fragen sich abertausende Hobbyfussballer, ob sie für das kommende Wochenende ihre Spielweise überdenken müssen, um nicht sehenden Auges in die Privatinsolvenz zu stolpern. Dem ist nicht so. Das Gericht verurteilte den Hobbyfussballer, da er schlichtweg über die Stränge zog. Das begangene Foul war nach Ansicht des Gerichts mit einer regelgerechten und dem Fairnessgebot entsprechenden Spielweise nicht vereinbar.

Auch künftig dürfen Fussballer daher noch kräftig foulen, wenn gewisse Grenzen nicht überschritten werden.

Im Eifer des Gefechts sollten sich die Fussballer daher kurz selbst hinterfragen, ob die geplante Aktion noch etwas mit  dem klassischen Fussball zu tun hat oder eher einer Körperverletzung gleich kommt.

 

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