Über Sinn und Unsinn der deutschen Probleme

Das “Binnen-I” – frauenfeindliches Phallussymbol?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (2 Stimmen, Durchschnitt: 4,50 aus 5)
Loading...Loading...
934 Total Views

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Lehrerinnen und Lehrer, Hörerinnen und Hörer, bla, bla, bla – zu lang?

binnen_iOk: Liebe BürgerInnen, LehrerInnen und HörerInnen! Besser? Die Beurteilung überlasse ich jedem Leser selbst. Zu weit geht diese Diskussion meines Erachtens jedoch, wenn die Anwendung des “Binnen-I” in der deutschen Sprache dann auch noch als Diskriminierung des weiblichen Geschlechts angesehen wird. Dies ist zumindest die Meinung einer Kommentatorin, die ich in einem Blog aufgespürt habe. Zu ihrem Selbstschutz werde ich an dieser Stelle keinen Link setzen.
Ist es nicht so, dass das ”Binnen-I” zur Abschaffung der männerzentrierten, frauenfeindlichen deutschen Sprache beitragen sollte? Es würde mich nicht wundern, wenn diese Dame auf die Idee kommen würde, das “Binnen-I” mit rechtlichen Mitteln bekämpfen zu wollen. Hoffentlich habe ich die Dame hiermit nicht auch noch auf eine Idee gebracht;-)

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht - Sportler: Bergsteigen, Klettern, Expeditionen und Laufen

6 Kommentare
  1. hs sagt:

    Das Binnen-I ist in seiner jetzigen Verwendung viel zu kurz gegriffen, ich verlange durchgehende Verwendung von sexistischen Medien wie der taz, welche bislang nur in Ausnahmefällen die geschlechtergerechte Sprache verwenden

    - Bei der Vorstellung des Kriminalstatistik ist gefälligst konsequent von MörderInnen, RäuberInnen und DiebInnen zu schreiben!

    - Wenn über das Dritte Reich berichtet wird, dürfen nur noch NationalsozialistInnen erwähnt werden!

    - Und bei Kommunalwahlen ist selbstverständlich nur noch Berichterstattung über die verschiedenen BürgerInnenmeisterInnenkandidatInnen zulässig.

    Alles andere ist SEXISTISCH!

  2. Kristof sagt:

    Mittlerweil sind gut 80% der Studenten der Psycholigie Frauen. Und schon wird wieder gemeckert, dass damit die Frauen diskriminiert werden. Denn da Männer nur in kleiner Zahl vorhanden sind, werden sie von Arbeitgebern in Zukunft bevorzungt behandelt. Wenn das kein Argument für Quote bei fertigen Psychologen ist.

  3. calypso sagt:

    Besonders bei kleinen Schriften ist das Binnen-I oft während des Lesens nicht von einem normalen kleinen i zu unterscheiden. Er auf den zweiten Blick fällt dann auf, dass sich eine Nachricht etwa nicht nur an alle Studentinnen richtet.

    Deshalb lieber die lange Variante, die mir auch vom Schriftbild her mehr behagt. Dem ersten Kommentator möchte ich noch hinzufügen:

    Bitte in Zukunft auch in der Auslandsberichterstattung von “Diktatorinnen und Diktatoren” sprechen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird niemals veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.