Wissenschaftler rechtfertigen die Tötung Neugeborener

Demnächst Tötung von Neugeborenen als Kassenleistung?

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baby_bornEltern sollen das Recht bekommen, Neugeborene töten zu lassen. Dies ist die unfassbare Forderung zweier Wissenschaftler. Alberto Giubilini und Francesca Minerva stellten in einem Interview für das Fachmagazin „Journal of Medical Ethics“ die These auf, dass Neugeborene noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“ seien.

Neugeborene seien Föten gleichzusetzen, da beiden noch die Fähigkeiten fehlen, die ein moralisches Recht auf Leben rechtfertigen würden. Dem Baby fehle der „moralische Status als Person“, so dass in der Tötung eines Neugeborenen kein Unterschied zu einer Abtreibung im Mutterleib zu sehen sei.

Babys seien zu oft eine große Belastung für die Eltern. Die „Wissenschaftler“ meinen damit nicht nur mögliche Behinderungen (Down Syndrom etc.), sondern auch wirtschaftliche, soziale und psychologische Umstände.

Wenn der Ehemann abhaut, einmal Babytötung frei Haus. Behinderte Kinder seien eine Belastung für die Familie und für die Gesellschaft. Dieser Belastung müsse man ein Ende setzen können.

Ich weiß ja nicht, welche Drogen die Herren konsumieren, aber die Aussagen könnten auch vor 70 Jahren getroffen worden sein, als einige geistig Verwirrte eine reine und von Behinderungen befreite Rasse züchten wollten. Ich frage mich, ob die Herren „Wissenschaftler“ jemals bei einer Geburt dabei waren oder ein Neugeborenes auf dem Arm hatten. Davon zu sprechen, dass ein Baby noch keine wirkliche Person ist bzw. keine Persönlichkeit hat, ist der größte Stuss, den ich seit langer Zeit gelesen habe.

Über Tobias Röttger

Beruf: Rechtsanwalt für Urheber-, Medien- und Persönlichkeitsrecht | Leidenschaften: Musik, Design, Foto, Reisen und Natur

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