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Der Papst hat verlauten lassen, dass man Kinder schlagen dürfe.
Der Vatikan verteidigt ihn. Schläge mit Würde sei in Ordnung.

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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Was ist los mit dem Papst? Was ist los mit dem Vatikan?

Kinder solle man ruhig prügeln, das gehöre zur Züchtigung dazu, sagt er. So würden Kinder zu Erwachsenen erzogen, sagt sein Gefolge. So. Klappe zu. Klaps drauf! Oder wie?

Mit Würde sollen die Kinder geschlagen werden. Eine Anleitung zum würdevollen Schlagen soll bereits im Vatikan gestanzt werden:

Die „Schlagerbibel“

Mit goldenen Lettern, gezahlt aus KirchenSTEUERgeldern, bestückt mit den besten Hitlisten würdevoller Schläge.

Unglaublich, dass es so was überhaupt noch gibt. Von wegen Fortschritt. Im Mittelalter sah es nicht anders aus. Trennung von Kirche und Staat – nie war sie überfälliger.

Woher kommen diese Ansichten? Liegt es an der stickigen Luft in den altehrwürdigen Marmortempeln des Gottestaates Vatikan oder ist das eine sehr persönliche Meinung des Weißkittels? Seine freie Meinungsäußerung? Geschützt also, wenn es nur um Deutschland ginge. Geht es aber nicht. Den Worten dieses weißen und nicht schwarzen Mannes folgen Millionen Menschen – ist das gleiche Spiel wie mit Allah und so. Glauben statt denken. Verstehst du?

Das ermutigt die Anhängerschaft. Diese neue Erkenntnis des Oberhauptes aufzunehmen und umzusetzen.

Verantwortungslos nenne ich das, lieber Pope. Treib deine Spielchen innerhalb geschlossener Benutzergruppen analog wie digital, aber lass die Finger von den Unbefleckten.

Die Würde der Kinder ist unschlagbar – heute wie auch morgen.

 

 

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