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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Das Landgericht Köln überrascht abermals mit einer Form der Rechtsfortbildung, die weder juristisch noch praktisch haltbar erscheint. Mit Biegen und Brechen werden Sachverhalte in Gesetzeslücken hineinmanövriert, bis ein Wendemanöver nicht mehr möglich ist. Die Folgen eines solchen Vorgehens scheinen insbesondere die Kölner Richter nicht zu interessieren. Nach Abschluss des Verfahrens wird der Deckel zugemacht und sich neuen Verfahren gewidmet, die ja täglich der Kölner Justiz zugetragen werden. Spätestens seit dem Streaming-Skandal weiß die Kölner Jurisprudenz, dass sie schalten und walten kann wie sie will, ohne Restriktionen befürchten zu müssen. 

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Es bleibt zu hoffen, das die beim Landgericht Köln beschäftigten Juristen es -vielleicht sogar noch vor der Beendigung der Karnevalszeit – schaffen werden, bei ihrer Entscheidungsfindung auch einmal einen Blick aus ihren Elfenbeintürmen zu riskieren, um einen Blick in die Realität zu erhaschen.

Kölle Alaaf!

 

 

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