in Infodocc

Tobias Röttger
folge mir

Tobias Röttger

Rechtsanwalt Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
Blogger, YouTuber, Rechtsanwalt und Gesellschafter von gulden röttger | rechtsanwälte. Meine Steckenpferde sind das Geistige Eigentum, Social Media, Persönlichkeitsrechte, Internet und Musik.
Tobias Röttger
folge mir

Mutterschutz SauWas schwangere Frauen durchmachen, können wir Männer uns gar nicht vorstellen. Wir leiden während dieser Zeit nicht physisch, sondern lediglich psychisch. Frauen haben ein Anrecht auf Mutterschutz.

Der gesetzliche Mutterschutz hat die Aufgabe, die (werdende) Mutter und ihr Kind vor Gefährdungen, Überforderung und Gesundheitsschädigung am Arbeitsplatz, vor finanziellen Einbußen sowie vor dem Verlust des Arbeitsplatzes während der Schwangerschaft und einige Zeit nach der Geburt zu schützen (Quelle http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gesetze,did=3264.html).

Die Frau ist nun nicht mehr alleine. Auch die Sau soll ab den 01.01.2013 ein Anrecht auf Mutterschutz haben. Trächtige Sauen wurden bisher in sehr engen Einzelkäfigen (Verschlägen) gehalten, in denen sie kaum die Möglichkeit haben, sich hinzulegen.

Zukünftig müssen trächtige Sauen – vier Wochen nach der Besamung bis eine Woche vor der Abferkelung – in Gruppen gehalten werden.

Mutterschutz für die Sau, eine verständliche Entscheidung. Der Stall ist der Arbeitsplatz. Auch ein Schwein sollte ein Anrecht darauf haben, vor Überforderungen und Gesundheitsschädigungen am Arbeitsplatz während der Schwangerschaft geschützt zu sein.

Zukünftig werde ich beim Restaurant meines Vertrauens  nachfragen, ob die Mutter des Spanferkels Mutterschutz genossen hat.

Schreibe einen Kommentar

Kommentar

  1. Was Männer durchmachten, die früher zum Wehrdienst herangezogen wurden, konnten sich die Frauen auch nicht vorstellen. Sie litten nur psychisch beim Herumwälzen auf der Couch, während im TV die Lieblingssoap lief.

    Wehrpflicht ist inzwischen abgeschafft, geblieben sind unzählige weitere Nachteile, wenn man nicht zufällig das goldene Kalb der gynozentrischen Gesellschaft ist: eine Frau. Besser noch: die alleinerziehende Mutter.

    Das schwangerschaftsgesteuerte Weibchen darf weiter lustvoll dem Trieb fröhnen und subventioniert abferkeln, trotz 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten. Gebären, bis die Schwarte kracht.

    Von vergleichbaren staatlichen Aufwandsentschädigungen für Triebhandlungen, z.B. kostenintensive Brautwerbungen, Bordellbesuche, Erholungsreisen in Thailand oder einem finanziellen Ausgleich für die Inanspruchnahme gebührenpflichtiger Leistungen von Singlebörsen und Partnervermittlungen – nicht zuletzt zur Überwindung geschlechtsspezifischer Diskriminierung, da auch derartige Angebote für Frauen stets gratis sind – werden wir nie etwas hören.

    Wohl dem, der sich innerlich schon verabschiedet hat und sein Geld lieber direkt ins Schnitzel investiert.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (1 Stimmen, Durchschnitt: 4,00 aus 5)
Loading...