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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Soeben bin ich über die AGBs eines Kollegen gestoßen, die er bei der Beauftragung urheberrechtlicher Mandate heranzieht. Im Grunde genommen geht es um nicht mehr als die Filesharing-Fälle. Dort gibt es einen Passus, der mich ins Staunen und Grübeln zugleich versetzt hat:

„Bei fehlenden oder widersprüchlichen Angaben zur Vorgehensweise bieten wir der Gegenseite grundsätzlich einen Vergleich in der üblichen Höhe an.“

Einen Vergleich in der üblichen Höhe? Sind denn alle Filesharing-Fälle gleich zu behandeln?AGB Filesharing

Weitere AGBs:

„Wir…müssen keine Nachforschungen anstellen.“

„Prozesse insbesondere bei Filesharing-Abmahnung können aufgrund von Beweisschwierigkeiten verloren werden und enden meist mit Vergleichen.“  

Auch an die Mitbürger mit Migrationshintergrund wurde gedacht:

„Missverständnisse aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse gehen zu Lasten des Mandanten“

Update, 26.11.2012:

Teile der AGBs wurden von dem Kollegen am Wochenende offline genommen.

Update, 05.04.2013:

Der Präsident der Rechtsanwaltskammer Koblenz hat die Beschwerde des Urhebers der fragwürdigen Filesharing- AGBs gegen unsere Berichterstattung hierüber vollumfänglich zurückgewiesen:-)

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  • Off-Topic Beiträge aus dem Filesharing Bereich - Seite 67 - netzwelt.de Forum

    […] wieder ein (nettes) Fundstück der GGR – Anwälte individuelle Vertretung war gestern Filesharing-AGBs: “…bieten wir der Gegenseite grundsätzlic… […]

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