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Karsten Gulden
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Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
...befasst sich mit den Entwicklungen der künstlichen Intelligenz und fragt sich, ob es eine Superintelligenz geben wird.
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Ein 19-Jähriger Engländer muss wegen einer abfälligen Äußerung über ein vermisstes Mädchen für zwölf Wochen ins Gefängnis. Er machte sich dabei auch über das Aussehen der Fünfjährigen lustig. Die seit 2007 vermisste Madeleine McCann war ebenfalls Thema seiner Postings bei Facebook.facebook_08

Der 19-Jährige zeigte sich geständig und gab zu, dass die Postings von ihm stammten. Der vorsitzende Richter bezeichnete die Kommentare als „widerlich“. Zu einer Festnahme des jungen Mannes kam es am Wochenende, nachdem mehrere Bürger die Postings der Polizei gemeldet hatten. 50 erboste Menschen waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg zur Privatadresse des Mannes.

 

 

Fazit:

Zwölf Wochen Gefängnis sind sicherlich eine harte Strafe. Viele Facebook Mitglieder scheinen aber keine andere Sprache zu verstehen. Die Gefängnisstrafe dürfte daher Nachahmer abschrecken.

 

 

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Kommentar

  1. Hallo Herr Gulden,

    wie in meinem vorherigen Beitrag
    http://www.infodocc.info/kotstecher-brennt-nun-in-der-ewigen-homohoelle/#comment-7070

    auch hier: Sie benennen weder das worum es geht (die Aussagen, wiederholt weigern Sie sich konkret am Text zu arbeiten, wie immer, aus meinen Seminaren würden sie hochkannt rausfliegen;) ), wissen noch nicht mal das Gesetz zu finden aufgrund welcher dieser seltendümmliche Ungustl für seine geschmacklosen WITZE AUF FACEBOOK verknackt wurde, finden das aber insgesamt schon gut, dass da einer für geschmacklose Meinungsäußerungen Freiheitsstrafe kassiert hat.

    Meinungsfreiheit ist nicht total, soweit dürften wir uns einig sein, Aufrufe zu Gewalt, falsche Bombendrohungen,sexuell eindeutige Äußerungen GEGENÜBER Kindern etc… sind man nicht davon abgedeckt ABER: Wenn ich lese:

    Ein streitgegenständlicher Kommentar des dummen Scherzbolds:
    “Who in their right mind would abduct a ginger kid?“

    dann hätt ich halt schon gerne gesehen dass Sie sich zur Abwechslung mal ein wenig Arbeit machen, die Aussagen BENENNEN und argumentativ einordnen warum Sie der Auffassung sind dass hier Freiheitsstrafe angebracht ist. 2 Monate für Behindertenwitze? 1 Jahr für einen fiesen Abtreibungsscherz? Was haben Sie da so im Kopf?
    Ihr claquereskes Gebaren zu tausendfachen Netzsperren und Haftstrafen für Grenzdebile, die blödsinnig-geschmacklose Witze machen wäre ein wenig eher erträglich, so Sie sich auch nur einmal die Mühe geben und ein ordentliches Posting schreiben in welchem Sie KONKRET auf den Fall eingehen.
    Auszug aus dem Guardian: “

    „Perhaps the highest profile case is still the „Twitter joke trial“, when 28-year-old Paul Chambers was found guilty of sending a „menacing“ tweet for threatening to „blow up“ Robin Hood airport near Doncaster after it was closed by snow. That conviction – in a case ridiculously pushed by the CPS – was quashed in the high court, but only after a prolonged legal battle in which he was supported by a number of celebrities.

    The judgment that day set what seemed like a new benchmark: „If the person or persons who receive or read it, (the message) or may reasonably be expected to receive, or read it, would brush it aside as a silly joke, or a joke in bad taste, or empty bombastic or ridiculous banter, then it would be a contradiction in terms to describe it as a message of a menacing character.“
    This was not a case of anything goes, the judges implied, but be careful not to mistake stupidity – no matter how offensive the remarks might be – with criminality.
    The same surely applies to the Sickipedia story. Direct incitement to violence is one thing. But we cannot and should not sentence people for bad jokes, poor taste and terrible manners. That is an issue for parents, teachers and, most importantly, peer groups.“

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/oct/09/matthew-woods-joking-april-jones-facebook-sickipedia

    Beste Grüße!
    S
    Wenn ich lese:

    Ein streitgegenständlicher Kommentar des dummen Scherzbolds:
    “Who in their right mind would abduct a ginger kid?“

    dann hätt ich halt schon gerne gesehen dass Sie sich zur Abwechslung mal ein wenig Arbeit machen, die Aussagen BENENNEN und argumentativ einordnen warum Sie der Auffassung sind dass hier Freiheitsstrafe angebracht ist. 2 Monate für Behindertenwitze? 1 Jahr für einen fiesen Abtreibungsscherz? Was haben Sie da so im Kopf?

    Ihr claquereskes Gebaren zu tausendfachen Netzsperren und Haftstrafen für Grenzdebile, die blödsinnig-geschmacklose Witze machen wäre ein wenig eher erträglich, so Sie sich auch nur einmal die Mühe geben und ein ordentliches Posting schreiben in welchem Sie KONKRET auf den Fall eingehen.

    Ein streitgegenständlicher Kommentar
    “Who in their right mind would abduct a ginger kid?“

    dann hätt ich halt schon gerne gesehen dass Sie sich zur Abwechslung mal ein wenig Arbeit machen, die Aussagen BENENNEN und argumentativ einordnen warum Sie der Auffassung sind dass hier Freiheitsstrafe angebracht ist.

    Ihr claquereskes Gebahren zu tausendfachen Netzsperren und Haftstrafen

    Auszug aus dem Guardian: “

    „Perhaps the highest profile case is still the „Twitter joke trial“, when 28-year-old Paul Chambers was found guilty of sending a „menacing“ tweet for threatening to „blow up“ Robin Hood airport near Doncaster after it was closed by snow. That conviction – in a case ridiculously pushed by the CPS – was quashed in the high court, but only after a prolonged legal battle in which he was supported by a number of celebrities.

    The judgment that day set what seemed like a new benchmark: „If the person or persons who receive or read it, (the message) or may reasonably be expected to receive, or read it, would brush it aside as a silly joke, or a joke in bad taste, or empty bombastic or ridiculous banter, then it would be a contradiction in terms to describe it as a message of a menacing character.“

    This was not a case of anything goes, the judges implied, but be careful not to mistake stupidity – no matter how offensive the remarks might be – with criminality.

    The same surely applies to the Sickipedia story. Direct incitement to violence is one thing. But we cannot and should not sentence people for bad jokes, poor taste and terrible manners. That is an issue for parents, teachers and, most importantly, peer groups.“

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/oct/09/matthew-woods-joking-april-jones-facebook-sickipedia

    Beste Grüße!
    S

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  • Böse Worte gegen gegen Chef auf Facebook kosten Arbeitsplatz › Infodocc 26. Oktober 2012

    […] Artikel verlauten lassen, dass Äußerungen auf Facebook, wie auch auf jeder anderen Plattform, Folgen nach sich ziehen können. Schon kommt die nächste Meldung herein: Azubi verliert seinen Job, da er auf FB massiv gegen […]

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