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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Am Sonntag ist es wieder soweit. Johann Lafer gibt mit Hilfe des SWR einem gewissen Ausschnitt der deutschen Bevölkerung vor, was diese auf ihrem Grill zu platzieren haben. Ein Massenevent, dass der Masse gefällt. Einigen aber auch nicht.

Nun kann man getrost die Frage stellen, ob solche Veranstaltungen noch mit dem Grundsatz der medialen Grundversorgung vereinbar sind oder ob die Rundfunkgebühren nicht sinniger investiert werden könnten. Wer hat darüber zu befinden? Die breite Masse, die per se gegen jegliche Form der Rundfunkgebühren eingestellt ist und sich am Sonntag von der Stimme des rundfunkgebührenfinanzierten Senders leiten lässt?

Dem Volk dürfte es gleich sein, so lange der Grill lodert…

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Kommentar

  1. Zum Glück gibt es ja die privaten Sender, allen voran RTL, die zeigen, wie es besser geht.

    Mal ehrlich: Hat dieses Blog derartige Kommentare auf Hartz4-Heiseforen-Niveau nötig? Es gibt eine fundiertere Basis, um die Idee der rundfunkgebührenfinanzierten öffentlichen Sender auf den Prüfstand zu stellen – ohne „bäh mag ich nicht“ vor sich hin zu schmollen.

  2. Hallo Anonym,
    dem stimme ich grundsätzlich zu. Auf die Idee hat mich ein Mandant gebracht, der nachfragte, ob das, was die öffentlich-rechtlichen Sender in letzter Zeit so ausstrahlen, denn noch vom verfassungsmäßigen Auftrag der Rundfunkanstalten gedeckt sei. Eine nicht ganz unberechtigte Frage, wie ich finde. Es gibt auch etliche andere Sendungen und Formate, die sich auf dem gleichen Niveau bewegen und genauso hätten hinterfragt werden können. Die ö-r Sender werden sich auf Dauer nur legitimieren können, wenn sich die Inhalte von den kommerziellen Anbietern abheben, was sie auch können, da ihnen Rundfunkgelder zur Verfügung gestellt werden und die daher nicht auf Quote angewiesen sind. Das Feld der einfachen Volksbelustigung sollte daher dem freien Wettbewerb überlassen werden.

    • Da muss ich Ihnen widersprechen, Herr Gulden: Die ÖR-Sender können das nicht und deswegen auch keine Legitimation auf GEZ-Gebühr, weil die Quote sehr stark im Vordergrund steht, und teure Moderator/innen (Talkmaster), Sport-Events und Schauspieler/innen (Telenovelas/Serien) eingekauft werden und das Ganze noch auf dem Niveau der privaten Sendern sich bewegt.#

      Kurzum: Schöne, bunte neue (Fernseh)Welt, dank HD, Amen!

  3. Die Sender bei Das Erste, ZDF und Co. haben gar keine/n Bildungsauftrag oder Grundversorgung wie immer falsch behauptet wird, sondern nur einen reinen Info- and Entertainmentauftrag, nicht mehr und nicht weniger!

    P.S.: WE LOVE TO ENTERTAIN YOU! (PRO7): Man muss sich diesen Satz mal auf der Zunge zergehen lassen, um zu wissen, wohin die ÖR-Sender in Zukunft gehen werden.

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