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Raubkopien, Geknackte Spielkonsolen, Softwarepiraterie, Computersabotage, Gesharte Nutzung von Sky, Mod-Chips, illegale Webradios?! – Hier drohen Hausdurchsuchungen! Höchste Vorsicht! Was tun? Diese 5 Regeln beachten!

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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Wer diese 5 bzw. 6 Regeln bei einer Hausdurchsuchung beachtet, macht alles richtig.

Die Verhaltensregeln bei einer Hausdurchsuchung:

  1. Es liegt kein Durchsuchungsbeschluss vor:
  • Fragen, welcher Tat man verdächtig ist und welchen Zweck Durchsuchung hat
  • Zeugen hinzuziehen
  • Einsatzleiter benennen lassen und Ausweis zeigen lassen, Namen notieren
  • Sicherstellungsprotokoll mit beschlagnahmten Gegenständen aushändigen lassen
  • schweigen
  1. Es liegt ein Durchsuchungsbeschluss vor:
  • DSB zeigen lassen
  • Zeugen hinzuziehen
  • Kopieren (abfotografieren)
  • Einsatzleiter benennen lassen und Ausweis zeigen lassen, Namen notieren
  • Sicherstellungsprotokoll mit beschlagnahmten Gegenständen aushändigen lassen
  • schweigen

Daneben ist es hilfreich, eine Sicherungskopie der eigenen Daten zu machen, wenn bspw. USB-Sticks mitgenommen werden oder andere Datenträger. Weiterer Tipp: Die Beamten zu den gesuchten Gegenständen hinführen. So vermeidet man Zufallsfunde, die schwerer wiegen können als die Tat, die laut Durchsuchungsbeschluss untersucht wird.

Alles weitere zur Hausdurchsuchung findet ihr hier: Hausdurchsuchung – wie verhalten ich mich als Betroffener? Welche Rechte habe ich?

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