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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Recht auf Vergessenwerden im Internet

Recht auf Vergessenwerden im Internet – Google geht in die Offensive und bitte die Öffentlichkeit um Mithilfe, was, wann, wie und warum gelöscht werden sollte oder auch nicht. 

Google fragt die Öffentlichkeit unter anderem abstrakt zu ihrer Meinung über das Urteil des EuGH, das den Stein des Vergessenwerdens erst ins Rollen gebracht hat.

Wie ist Ihre Meinung zu dem Urteil des EuGH?„, fragt Google.

Hilfe für Google zum Recht auf Vergessenwerden

Unter Angabe seiner Daten samt Email-Adresse kann man dort nun seine Meinung zu dem Thema ablassen.

Google wird aber auch konkret und will wissen, „Wie kann das Recht einer Person auf Vergessenwerden mit dem Recht der Öffentlichkeit auf Information abgewogen werden?“ – Eine Frage, die im Berufsalltag Juristen beschäftigt.

Zudem hat Google einen öffentlichen Aufruf zur Einreichung von Stellungnahmen und Fachbeiträgen gestartet.

Dort wird darum gebeten, Stellungnahmen zu Fragen wie 

„Sind durch den Fall verfahrenstechnische Fragen aufgetreten, z. B. zu den Verantwortungsbereichen von Suchmaschinen, Datenschutzbehörden, Webseiten-Betreibern oder Einzelpersonen?“

oder

„Wie ist das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu bestimmen, wenn es um Erfahrungsberichte zu gewerblichen und anderen professionellen Angeboten oder Dienstleistungen geht? Oder um Informationen über Vorstrafen?“

abzugeben.

Warum dieser Aufruf von Google?

Wir wissen nicht recht, was wir von einem solchen Aufruf halten sollen. Imagepflege? Einsparung von Juristen? 

 

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