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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Im Zeitalter der Smartphones dürfte mittlerweile auch jede Kanzlei angekommen sein, die über einen Internetzugang mit dazugehörigem Email-Account verfügt. Da kann es mitunter vorkommen, dass man sinngemäß von Mandanten obige Nachricht erhält: „Kann Ihre Rechnung nicht bezahlen – gesendet von meinem iPhone!“ Da dies kein Einzelfall ist muss ich unweigerlich an die aufschlussreiche , britische Studie denken, die vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlicht wurde.apple_birne In dieser Studie wurde bereits festgestellt, dass iPhone-Besitzer wohl weniger auf der Patte haben als bspw. Blackberry-Besitzer. Was lehrt uns das? IPhone-Besitzer gänzlich von der Rechtsberatung auszuschließen?
Soweit muss es sicherlich nicht kommen. Eine ganz besondere Note wird dieser scheinbar unbedeutenden Nachricht jedoch dann verliehen, wenn es genau diesen Mandaten im Rahmen der Mandatsanbahnung nicht schnell genug gehen kann. „Umgehend, schnell und unverzüglich“ muss es gehen. „Geld spielt keine Rolle“, hört man oft im Vorfeld. Oh ja, wie wahr sich dies im Nachhinein oftmals bestätigt!
Passend hierzu auch der Artikel des Kollegen Röttger zum IKEA-Prinzip im Anwaltsmarkt.

 

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Kommentar

    • Servus Herr Kollege Siebers!

      Sofern Sie einen Vorschuss verlangen, können Sie in der Tat das finanzielle Ausfallrisiko begrenzen. Anders sieht dies hingegen aus, wenn der Kandidat Beratungshilfeempfänger ist. Da ist das mit einem Vorschuss nicht so einfach, wie Sie sicherlich wissen. Ablehnen möchten wir die Beratungshilfemandate ebenfalls nicht. Das widerspräche unserem Berufsethos.

  1. Wobei das auch ein Zeichen für besondere Sparsamkeit sein kann.

    Laut Studie kommt das iPhone bei ärmeren Leuten deswegen so gut an, weil es mehrere andere Geräte gleichzeitig ersetzt…

    • Sparsamkeit wird in Zukunft wohl nicht mehr nötig sein 🙂
      Nach Ansicht von Halina Wawzyniak ist die Regierung blind gegenüber der sozialen Spaltung. „Auch Hartz-IV-Beziehende sollten das Recht auf einen eigenen Internetzugang und die dafür notwendige Hardware haben,“ erklärte die stellvertrende Vorsitzende der Linkspartei.
      Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/Die-Linke-Armut-fuehrt-ins-digitale-Abseits-1512657.html
      Wenn man soviel mit einen iPhone machen kann fällt das ja vielleicht auch unter die „notwendige Hardware“. Es wird Zeit das ich Hartz-IV beantrage, dann bekomme ich eventuell auch bald ein iPhone 😉

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