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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
Outlaw: draußen unterwegs, drinnen Anwalt
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Winfuture berichtet, dass die  CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Internet als „freiheitlichstes und effizientestes Informations- und Kommunikationsmittel der Welt“ erkoren hat. Die schwarzen Christen betonen zudem, dass es IHR Anliegen sei, „das Urheberrecht einfach und klar zu gestalten.“ Man erkenne die kreativen Möglichkeiten des Urheberrechts an und spreche sich ausdrücklich für eine freie Bearbeitung urheberrechtlich geschützter Werke aus, wenn dabei nicht nur eine „stumpfe Kopie“ herauskäme, sondern ein eigenständiges Werke mit einer gewissen Schöpfungshöhe. Mashups und Remixes seien gewollt, wenn denn eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht werde. Die Urheber wird es freuen.remix urheberrecht

Auch über die Reichweite der digitalen Privatkopie wolle man nachdenken. Internetsperren seien ein Unding. Mittel zum Zweck oder ernstgemeinte Vorschläge? Wie dem auch sei. Die meisten Vorschläge stellen jedenfalls keine Neuerfindung des Rades dar, sondern sind nichts weiter als eine Wiedergabe der bereits bestehenden Gesetzeslage auf Neudeutsch.

Süffisant: Direkt neben der Meldung der schwarzen Geistesblitze wurde auf der Seite von Winfuture ein Video aus dem Jahr 2009 eingeblendet mit dem TitelVerträge zu Netzsperren unterzeichnet. In diesem Video berichtet von der Leyen über die erfolgreiche Einrichtung von Netzsperren.

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