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Au weia.

folge mir

Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
folge mir

In einem Verfahren vor dem LG Frankenthal hat die gegnerische Kanzlei vorgetragen, dass ein Filesharingverstoß von den Anschlussinhabern begangen worden sein muss, da es

„als gänzlich unwahrscheinlich zu gelten hat, dass die 13-jährige Tochter ein Autorennspiel herunterlädt“

Mädchen Autorennen

Zudem seien Jugendliche ohne Hilfe der Eltern gar nicht in der Lage, solche Dinge herunterzuladen. Verkehrte Welt? Was ist da los? Glauben die ihrem eigenen Vortrag?

Ich gehe davon aus, dass das LG ebenso darüber schmunzeln wird.

Ach übrigens, es soll sogar Mädels geben, die Fussball spielen und Frauen, die Auto fahren (also legal – mit Führerschein und so)…

Ob wohl eine Richterin der Kammer angehören wird?

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Kommentar

  1. Abgesehen davon ist es doch auch egal, wie unwahrscheinlich es ist, solange es überhaupt wahrscheinlich ist. Oder hab ich verpasst, dass die Widerlegung des Anscheinsbeweises nun erfordert, dass ich Tatsachen schildere, die die Täterschaft eines anderen wahrscheinlicher erscheinen lassen als meine eigene?

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