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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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In den letzten Tagen häufen sich Anfragen unserer Mandanten, die Post von den zuständigen Mahngerichten bekommen haben. Es werden angebliche Forderungen aus dem Jahr 2009 geltend gemacht. Wer steckt dahinter? Viele Mandanten können die Mahnbescheide nicht richtig einordnen – sind sie doch seinerzeit von der Kanzlei Baumgarten Brandt abgemahnt worden. Damalige Auftraggeber: Die KSM GmbH aus Wiesbaden. Die KSM GmbH hat nun am 16.12.2012 die Forderungen aus den Filesharingfällen an die Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH abgetreten, die jetzt als Antragstellerin auftritt. Die Forderungen sind nun höher als jemals zuvor und wenig transparent. Der Anlass für die Beantragung der Mahnbescheide kurz vor Jahresende ist die zum 31.12.2012 drohende Verjährung. Die Mahnbescheide sind kein Grund zur Sorge, sollten aber auch nicht ignoriert werden, da diese in einen Vollstreckungsbescheid erstarken können. Mit einem solchen Vollstreckungsbescheid könnte dann ein Gerichtsvollzieher beauftragt werden, der dann im neuen Jahr schon vor der Haustüre steht. Dies können die Abgemahnten aus dem Jahr 2009 vermeiden, in dem sie vollumfänglichen Widerspruch gegen die Mahnbescheide einlegen, die von der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH beantragt wurden. Sodann kann der Vorfall in Ruhe geprüft werden.

 

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Kommentar

  1. Habe gestern einen Gerichtlichen Mahnbescheid von der Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH Forderung 3366,63 € aus dem Jahr 2009, habe noch nie was von dem Gläubiger KSM GmbH gehört,weder einer forderung oder dessen Anwalt.
    Nach einigen Recherchieren im Internet ist das reine Abzocke !!!
    Ich finde es ist eine Sauerei wie einfach es ist Gerichtliche Mahnbescheide zu beantragen den die Gerichte sind nicht verpflichtet zu prüfen ob der Mahnbescheid Rechtens ist !!!

    • Ein Mahnbescheid wird erlassen, wenn bestimmte Formvorschriften eingehalten werden. Dies ist nicht nur in den Filesharingfällen der Fall. Ein Widerspruch sollte dennoch eingelegt werden, damit der Fall geprüft werden kann.

  2. Ich habe auch so einen Mahnbescheid erhalten. Da ich aber umgezogen bin und der Nachsendeantrag abgelaufen ist, ist der Mahnbescheid an meine alte Adresse versendet worden. Leider habe ich Ihn zu spät bekommen und gelesen. Darauf hin kamm Post von Gericht in Nürnberg eine meine alte Adresse. Wie sieht das aus ich bin ja umgezogen, konnte den Brief nicht fristgemäß wiedersprechen. Den Brief vom Gericht konnte nicht angenommen an meiner alten Adresse. Weil er ja persöhnlich übergeben werden muss.Was kann ich jetzt erwarten?
    mfg Miguel

  3. Guten Tag ,

    Ich habe ein Problem und brauche ihre Hilfe.

    Ich habe am 10.12.12 ein Brief von Condor Gesellschaft für Forderungsmanagement bekommen.

    Ich soll über 2000€ bezahlen.

    Die Forderung deswegen war Filesharing am 11.10.09.

    Bis zum 19.12.12 Habe ich ein Mahnbescheid mit einem Wiederspruch bekommen vom Amtsgericht Mayen.

    Bis heute habe ich eine Vollstreckungsbescheid vom Amtsgericht Mayen. bekommen.

    Können sie mir helfen wie ich am besten vorgehe?

    Soll ich nun zum Rechtsanwalt oder soll ich darauf weiter garnicht reagieren?

    Vielen Dank wenn sie mir helfen.

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