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Männer (und auch Frauen) dürfen als Mieter im Stehen Pinkeln, auch wenn dabei Schäden am Fussboden entstehen könnten. Dieses überfällige Urteil fällte nun das Amtsgericht Düsseldorf und beseitigt damit eine Grauzone des deutschen Rechts.

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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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O-Ton des AG Düsseldorf:

„Trotz der in diesem Zusammenhang zunehmenden Domestizierung des Mannes ist das Urinieren im Stehen durchaus noch weit verbreitet. Jemand, der diesen früher herrschenden Brauch noch ausübt, muss zwar regelmäßig mit bisweilen erheblichen Auseinandersetzungen mit – insbesondere weiblichen – Mitbewohnern, nicht aber mit einer Verätzung des im Badezimmer oder Gäste-WC verlegten Marmorbodens rechnen.“ tweet

Ich bin beruhigt, dass das nun geklärt ist und ich mich all die Jahre gesetzeskonform verhalten habe.

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  1. >Ich bin beruhigt, dass das nun geklärt ist und ich mich all die Jahre gesetzeskonform verhalten habe.

    Aber nur entsprechend gegenüber dem Vermieter.

    Wir hatten in unserer WG mal einen Paketboten, der ein Paket brachte und den wir bei uns auf den Pott gelassen haben.
    Der hat als Stehpinkler noch nicht einmal die Klobrille hochgemacht, die voll uriniert war.

    Wer bezahlt die Reinigungskosten? Mussten wir mit so einem vor Männlichkeit strotzenden Verhalten rechnen mit dem er sein Revier bei uns auf dem Klo markierte?

    Nun habe ich bei uns in alle WC-Kammern ein Urinal eingebaut.
    Nun ist es schon vorgekommen, dass jemand lieber im Sitzen auf dem Klo pinkelte, weil im Sitzen ist gemütlicher. Aber absichtliche Reviermarkierungen sind seitdem nicht mehr aufgetreten.

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