Rasch-Urteil des LG Frankfurt Az.2-03 O 394/11 zur IP-Adressenzuordnung rechtskräftig

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Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über das von unserer Kanzlei vor dem Landgericht Frankfurt erstrittene Urteil in einem Abmahnverfahren gegen die Musikindustrie. Gegen das Urteil wurde, wie auch von uns erwartet, keine Berufung eingelegt.

Zur Erinnerung: Die Klägerin konnte nicht vor Gericht beweisen, dass die IP-Adresse dem Beklagten zugeteilt war. Die Richter betonten, es sei nicht nachvollziehbar, warum zwei Abfragen zu ein- und derselben IP-Adresse zur Benennung von zwei unterschiedlichen Personen als Benutzer führen konnten. Der Kammer zufolge hätte eine fehlerfreie Durchführung identische Ergebnisse zu Tage bringen müssen, vor allem da die Vertragsdaten laut Klägerin unverändert geblieben waren, LG Frankfurt, Urteil vom 09.02.2012, Az.2-03 O 394/11.

 

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht - Sportler: Bergsteigen, Klettern, Expeditionen und Laufen

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