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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Hartmut H. ist angestellter Richter am Landgericht Halle. Gesehen hat ihn dort seit Jahren niemand mehr. Richter Hartmut HillKurz nach seiner Anstellung ließ er sich krankschreiben. Aus psychischen Gründen und auch wegen Alkoholproblemen, so hieß es. Ein Psychiater diagnostizierte seinerzeit eine „Entscheidungsschwäche“ beim kranken Richter. Dieser ließ es sich dennoch nicht nehmen, ordentlich Gas zu geben. Alkoholisiert beging er nach einem Unfall Fahrerflucht. Ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet, der Richter suspendiert. Hiergegen legte er erfolgreich Beschwerde ein. Mit Erfolg. Er kassiert weiterhin sein Richtergehalt von mehr als 5000 Euro im Monat. Quelle. Ohne Worte.

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Kommentar

  1. Entscheidungsschwäche ist ja beim dt. Richter eher Zugangsvoraussetzung, denn psychische Störung. Da sollte man niemanden suspendieren oder fairerweise gleich die halbe Richterschaft beurlauben.

    Und mit Alkohol am Steuer und fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge kann man in Bayern immer noch Minister werden.

    Es ist ja in Deutschland nichts ungewöhnliches, dass Richter die Akten nicht gelesen haben und bei klarer Rechtslage mit allen Mitteln Vergleiche anstreben, da sie zu faul zum Schreiben eines Urteils sind.

    Die dt. Justiz hat das Niveau der dt. Klassenlotterie erreicht und da stört doch auch ein besoffener Richter mit Entscheidungsschwäche beim Auslosen der Urteile nicht wirklich.

    • Deshalb fordere ich mit Nachdruck digitale Prozessbeobachtung bei Prozessen zum Beweis, daß ein Prozess rechtskonform durchgeführt wurde. Darüberhinaus fordere ich regelmäßige Drogenkontrollen in Form von Bluttests bei Polizisten, Justizjuristen und Politikern. Was glauben Sie, wieviele Fälle es da gibt?
      der RechtSStaat verfügt über eigene Drogenetzugskliniken. Ist mir aus insiderkreisen bekannt.
      Ich beziehe mich auf das Gleichheitsrecht im GG und Verweise auf Sportler, Berufskraftfahrer und Piloten

  2. Aber Herr Kollege! Wenn der Herr Richter hätte für sein Geld hart arbeiten wollen, wäre doch Anwalt geworden.?

  3. Gar nichts völlig ungewöhnliches.

    Mir sind einige solche Fälle von Richtern aus der Praxis bekannt. Wobei 9 Jahre natürlich extrem lang sind.

    Aber ein paar Fälle, in denen die Arbeitsunfähigkeit aus denselben oder ähnlichen Gründen um die 2 Jahre dauerte, kenne ich schon.

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