Netzwerkbetreiber trifft keine Vorabprüfungspflicht bei rechtsverletzenden Inhalten der Nutzer

Sapperlot! Sabam scheitert abermals!

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Die Unterhaltungsindustrie hat es schwer, sehr schwer sogar, wenn man ihr denn alles glauben möchte. Niemand auf dieser Welt erwirbt noch Musik oder Filme gegen Entgelt und auch die Gerichte stehen im Lager der Piraten. So auch der EuGH, der nicht einsehen will, weshalb Netzwerkbetreibern eine generelle Vorabprüfungspflicht auferlegt werden sollte. Nach Ansicht des EuGhs müssen rechtsverletzende Inhalte nach wie vor erst mit Kenntnisnahme von den Servern der Betreiber entfernt werden.  Richtig so!

Alles andere wäre ein Rückschritt in die Vergangenheit, um die immer noch prallen Geldbörsen der Unterhaltungsindustrie noch fetter werden zu lassen. Dies lassen die Gerichte allerdings nicht zu und das ist gut so.

Die Unterhaltungsindustrie sollte anfangen zu begreifen, dass die Neuen Medien kein Feind sind, sondern der Weg in die Zukunft, den sie sich nicht vollends verbauen sollten. Kreativität ist gefragt – die kann man nicht kaufen und noch viel weniger gerichtlich erzwingen.

 

 

Über Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht - Sportler: Bergsteigen, Klettern, Expeditionen und Laufen

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