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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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Blanke Busen, 20-mal Geschlechtsverkehr mit skurrilen Freiern, Prostituierte, die Tränen aus Sperma vergießen – ein klassischer Porno? Weit gefehlt, es handelt sich um das neue Filmwerk des französischen Filmemachers Bertrand Bonello mit dem Titel „Haus der Sünde“.

Verwunderlich finde ich in diesem Zusammenhang die Altersfreigabe des Films:  Altersfreigabe: FSK 12! Das erscheint mir aufgrund der Inhalte des Films doch etwas zu sorglos.Ehrverletzende Äußerungen

Bertrand Bonello zur Spermatränenszene:

„Dann…  schrieb ich die Szene, in der man die Spermatränen sieht. Was ich daran mag, ist, dass es ein symbolisches, fast heiliges Bild ist, in dem aber zugleich viel Wirklichkeit steckt. Denn wenn man fünfzehn-, zwanzigmal am Tag Geschlechtsverkehr hat, will man doch irgendwann weinen. Aber was? Man hat keine Tränen mehr. Was hat man in sich drin? Sperma.

Die Mischung aus einem Realitätsrest und einem Traumbild hat mir sehr gefallen.“ Ob es auch den 12-jährigen und deren Eltern gefallen wird?

 


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Kommentar

  1. Hallo blubb,
    dem stimme ich uneingeschränkt zu. Was aber ist mit den Familien, die im Verbund ins Kino marschieren? Hier soll ja die Altersfreigabe eine Orientierungshilfe geben – auch und gerade zum Schutz der Kinder bzw. Minderjährigen. Daher meine Bedenken zur Einstufung.

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