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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
Outlaw: draußen unterwegs, drinnen Anwalt
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Die Reise ins Unbekannte nimmt ihren Lauf. Ende April ein weiterer Schritt Richtung Gipfel, der sich noch 7000 Meter über unseren Köpfen befindet (bei den norddeutschen Teilnehmern der Expedition dürften es sogar noch einige Zentimeter mehr sein als bei den Rheinhessen:-)): Trainingscamp im Pitztal mit der geplanten Besteigung der Wildspitze.

Vorneweg: Die Wildspitze hat unsere schweren Bergstiefel nicht zu Gesicht bekommen, zu stark wehte uns am geplanten Aufstiegstag der Wind um die Ohren. So entschied man sich für die Alternative, dass Basislager am größtenteils zugefrorenen Riffelsee aufzuschlagen, um dort mit der Ausbildung und dem Materialtest fortzufahren. Letzteres ist von enormer Wichtigkeit, insbesondere wenn es um die Fragen geht, ob der eigene Schlafsack oder die Kleidung den widrigen Bedingungen auf einem 7000er standhalten. Ebenso wichtig dürfte für die Mannschaft die Erfahrung gewesen sein, was es bedeutet, in der Höhe unter Belastung von der Sonne gebrütet zu werden. Sinnigerweise zerbricht man sich immer den Kopf darüber, welche Daunenfüllung der Schlafsack oder die Jacke haben muss, um dem vermeintlichen Erfrierungstod zu entgehen, nicht aber, welche Kleidung im Aufstieg getragen werden sollte, wenn es warm ist. In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass der Körper einen Großteil seiner Energie für die Regulierung der Körpertemperatur aufwendet. Dies gilt beim Frieren ebenso wie beim Schwitzen. Bei Wärme ist man also gut beraten, sich etwas luftiger anzuziehen (Winddicht, aber nicht zu dick).

Die Varianten der Spaltenbergung wurden ebenso exerziert, wie auch der Test sämtlicher Materialien. Der Stufentest nach ASTRAND ergab bei allen Teilnehmern sehr gute Ergebnisse, was erfreulich ist, ebenso wie auch die disziplinierte Harmonie des Teams. In der Höhe darf zwar auch Unsinn geredet werden, aber nur bis 22 Uhr!

Nun geht es weiter. Formalitäten müssen noch geklärt werden. Eine „weltweite Berge- und Suchversicherung“, die alle Kosten für einen eventuellen Einsatz übernimmt muss noch abgeschlossen werden. Visa müssen beantragt werden und auch das Training darf nicht zu kurz kommen.

Sie geht also weiter, unsere Reise ins Unbekannte!

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Kommentar

  1. Ich kann da nur den ADAC plus Rundumschutz, incl. Bergung auf Expeditionen (Hubschrauber) Krankenhausversorung, Rücktranport etc. empfehlen. (ca. 100,– p.a.) Da weißt Du was Du hast. Geiz ist da eben nicht geil.

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