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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
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In Deutschland wird viel diskutiert und viel Populismus betrieben – Stichwort Burka. Nun habe ich gehört, dass sich die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und die Türkische Gemeinde in Deutschland für eine umfassende Einführung anonymer Bewerbungen ausgesprochen haben. 

burka-ja-oder-nein

Name, Geschlecht, Alter sowie auf ein Foto des Bewerbers oder der Bewerberin – man weiß es ja nicht – soll künftig verzichtet werden. Weg mit den Vorurteilen. Quasi ein Komplettverschleierung des „Bewerbums“, so bezeichne ich die neue Spezies einfach mal und tue so, als wäre das die neutrale Form und politisch korrekte Bezeichnung. 

Was absurd klingt erscheint mir aber tatsächlich sehr sinnig zu sein. Ja, reine Konzentration auf die Fakten! Auf sonst nichts. Eine saubere Sache. Schön, dass ein Schleier auch mal zu einer Nichtdiskriminierung beitragen kann.

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Kommentar

  1. auf der einen Seite nett gedacht, auf der anderen Seite: Was ist, wenn diese Person sich dann verschleiert präsentiert?
    Ich mag einfach das gewohnte Bild. Neutrale Erscheinung!

    Demnach könne man gleich Polizistinnen mit einer Burka Einstellen. Wundern würde mich das in weiteren zehn Jahren nicht 🙁

  2. Jemand der moralisch oder von den softskills her nicht in mein unternehmen passt, passt halt nicht. Das sind „Werte“ die sich nun mal nicht über ein Stück Papier übertragen lassen.

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