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Karsten Gulden
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Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
...befasst sich mit den Entwicklungen der künstlichen Intelligenz und fragt sich, ob es eine Superintelligenz geben wird.
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Servus!

Pik Lenin lager

Copyright: Kari Kobler

Die Vorbereitungen für unsere große „Expedition ins Unbekannte“ laufen auf vollen Touren. Unser Mann mit Weitsicht, Berthold Honka, der auf unnachahmliche Art und Weise einen Haufen von Bergsteigern/Innen führen kann, ohne dass diese es merken geführt zu werden, hat ein Vorbereitungscamp im Pitztal für das verlängerte Maiwochenende organisiert.

Treffpunkt ist im schönen Mittelberg im Pitztal. Kaum angekommen müssen wir – die Pik Lenin Aspiranten – ran, zum Stufentest (nach ASTRAND) in der Tallage. Das dürfte machbar sein. Sodann erfolgt eine zwei- bis dreistündige Wanderung. Danach folgt Theorie  und eine Expeditionsvorbesprechung. Dort werden die Ruheherzfrequenz- und Akklimatisationsprotokolle der Teilnehmer analysiert, die 10 Grundregeln des Höhenbergsteigens inhaliert und mit Sicherheit noch ein, zwei Bierchen getrunken. Sodann erfolgt die Übernachtung im Berghof mit reichlich Sauerstoff in der Nacht.

Am Sonntag nach dem Frühstück werden wir um 09:00 Uhr mit der Pitztal-Express-Bahn auf den Mittelbergferner gehievt. Dies hat zeitliche Gründe, sonst würden wir selbstverständlich unsere Beine ihrer eigentlichen Zweckbestimmung zuführen. Nach dem Ausstieg aus der Bahn werden wir uns zu unserem Basislager auf dem Taschachferner in etwa 3100 m Höhe aufmachen. Dort ist dann eine kleine Gletschertour mit entsprechenden Praxisübungen geplant. Hier werden wir die Möglichkeiten haben, unser Material und die Ausrüstung einem ernsthaften Test zu unterziehen. Reichen die Schuhe? Ist der Schlafsack für Kirgisien ausreichend? Brauche ich eine Fernbedienung;-). Auch das Kochen in der Höhe will gekonnt sein, da sich die große Tour ansonsten zu einer Zwangsdiät entwickeln könnte. Dies ist bei einer großen Expedition ausdrücklich nicht gewollt. Ganz im Gegenteil. Etwas Hüftgold ist bei einer kräftezehrenden Expedition- Frau möge es kaum glauben – sogar von Vorteil! Mahlzeit!

Für Montag ist dann eine große Gletschertour geplant, die mit einer Gipfelbesteigung ihren Höhepunkt erfahren soll. Zur Debatte stehen die  Petersenspitze oder die Wildspitze. Mal schauen, was vor allen Dingen das Wetter zu bieten haben wird. Anschließend soll nochmals der Stufentest (nach ASTRAND)  durchgeführt werden. Dieses Mal in der Höhe und nicht im Tal. Hier lassen sich dann verwertbare Rückschlüsse auf die körperliche Konstitution der Teilnehmer ziehen.

Am Dienstag erfolgt der Abstieg nach Mittelberg und die Heimfahrt ins Sauerstoffparadies Rheinhessen.

Die Spannung steigt.

Ade und bis bald!

 

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