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Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
Outlaw: draußen unterwegs, drinnen Anwalt
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Waldorf Frommer Rechtsanwälte überraschen uns heute mit neuem Briefkopf. Erstmals, seit dem die Kanzlei durch den Versand der Massenabmahnungen in Erscheinung getreten ist, liegt uns nun ein Briefkopf mit der aktuellen Zahl der bei Waldorf Frommer angestellten Anwaltschaft vor: 41. Darunter auch 1 (ein) Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht. Hinzu kommen die fünf Gesellschafter, allesamt alphabetisch geordnet – macht zusammen 46 Anwälte im Kampf gegen das Urheberrechtsverbrechen namens Filesharing. Die schweren Textbausteine wollen gehievt werden – täglich werden neue gefördert – wie im Steinbruch eben.waldorf frommer angestellte anwälte

 

Auch die Kanzlei Rasch zeigt sich seit einiger Zeit in einem neuen Gewand. Zeitgleich ist festzustellen, dass die Anzahl der Abmahnungen, die von der Kanzlei Rasch ausgesprochen werden, enorm zurückgegangen ist – nahezu nicht mehr spürbaren Umfanges. Man scheint sich auf eine abmahnfreie Zeit vorzubereiten.

So auch Waldorf?

 

 

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Kommentar

  1. Grüß Gott Herr Gulden,

    was ist denn der kausale Nexus zwischen ’nem aufgebohrten Briefkopf und der Frage, ob diese Kanzlei „keine Abmahnungen“ mehr aussprechen wird?

    Mir so schon unbegrifflich; v.a. vor dem Hintergund, dass Sie in einem Ihrer vorigen Postings noch anhand von AZs versucht haben darzustellen, dass an ein paar Tagen mal eben bis zu 3000 behauptete Rechtsverletzungen postalische beantwortet wurden? Übrigens ist Ihre Rechercheleistung ein wenig vorschnell da sich a) sicherlich nicht alle diese Anwälte mit Filesharing auseinandersetzen und b) den üblichen Datenbanken zu entnehmen ist, dass dort viel mehr angemeldete Anwälte arbeiten. Nicht jeder scheint dort sofort Briefkopfpräsenz zu „genießen“.

    Die Spitze mit dem einen (1!) Fachanwalt ist witzig, spassig wäre es aber auch in diesem Beitrag zu lesen welche Urteile sie gegen diese Kanzlei in München erwirken konnten, schön mit AZ und so. Nicht dass noch der Verdacht aufkäme, dass Ihnen ne so gar nicht fachanwaltlich durchwobene Halbhundertschaft mit ein paar LLmlern vor dem AG/LG regelmäßig ordentliche Vergleiche aus den Rippen leiert.

    Grüßend & wartend:
    Silas

  2. Hallo Herr Gulden,

    Ihre Verifikationsmethodik ist ja eben genau jene die bezweifelt wird, haben Sie noch eine andere als auf den Briefkopf zu sehen und zu sagen dass Ihnen sonst keine anderen Anwälte bekannt sind?

    Wäre ein bisschen arg repetetiv und somit wäre dem 2. Beitrag nicht mehr zu entnehmen als dem Ersten.
    Dass Ihnen nicht mehr Anwälte bekannt sind war ja genau Inhalt meines Beitrags und wurde von mir nicht bezweifelt.

    Die Herr/und Damenschaften einer Großkanzlei werden kaum bei jeder Neueinstellung sofort den Briefkopf ändern, da sind in den letzten Monaten (Branchenfunk) einige neu eingestellt worden die noch nicht briefkopfwürdig sind, es gibt für Teilbereiche externe Spezialisten (nicht im Tagesgeschäft) etc…

    Somit: Welcher „Verifikationsmethodik“ haben Sie sich denn bedient und haben Sie in den letzten, sagen wir, 4 Jahren bei sicherlich hunderten Mandanten ein paar schöne Urteile aus München für uns? Ansonsten haben Sie sich ja dann logischerweise stets verglichen oder einen schönen Trick, wie man da Dutzende Klagerücknahmen erwirken konnte. DAS wäre mal ein Blogeintrag;) Übrigens ist mir klar, Sie können nur mit dem arbeiten was Ihnen an Mandantschaft reinkommt respektive soweit gehen wie Ihre Mandantschaft bereit ist zu gehen -> Kein Vorwurf an Sie wenn Sie ohne AZ dastehen.

    Grüße
    Frau (!;)) Silas

    PS Ne rückwärtige Datenbankabfrage mit Datenmaterial von der Kammer haben Sie halt immer noch nicht durchgeführt, könnte Sie erhehellen. Nur so als Falsifikationsmerkmal für Ihre geheimnisvolle Verifikationsmethode. Ist ja das schöne an den Juristen, man hat sich schon was bei deren Meldepflichten gedacht;)

  3. @ RAin Bremen: Kann kaum in Ihren Kopf sehen, auf Verdacht:

    Weil Sie hier Ihre Menschenkenntnis übel im Stich zu lassen scheint, weder bin ich Constantin (der ist bekannt aus mind. 2 großen Foren, schreiben Sie ihm doch mal ne PN ober er ich bin[pun intended]), noch ein „Steinbrecher“.

    Verlinken Sie den Herren oder die Dame mal, aber wehe er/sie schreibt nicht so gewitzt wie ich. Dann donnert’s! 😉

    Grüße
    S

  4. Vor lauter Steinbrecherei meine Frage vergessen:

    Kausaler Nexus zwischen Briefkopfaufbohren und Stopp von Abmahntätigkeit, gibt’s da einen?

  5. Auf der neuen HP der Kanzlei Waldorf Frommer sind gar 49 Anwälte aufgeführt. Fragt sich, was aktueller gehalten wird (Briefkopf oder HP). Wie dem auch sei – eine Menge für ein „Neues Bewusstsein im Urheberrecht“. Im Übrigen betrachten wir die Kanzlei Waldorf Frommer nicht als Großkanzlei. Dazu gehört mehr als die Anstellung von 50 (Filesharing-) Anwälten.

  6. Wird langsam. Websiteabgleich würde ich durchgehen lassen als halbwegs verlässliche Herangehensweise an so eine Fragestellung. Wenn da einer zu einer anderen Kanzlei wechselt kann er kaum noch bei seinem Ex-Arbeitsgeber auf der Website präsent sein. Kammer scheint mir aber die sicherste Nummer zu sein, sind mehr als 41.

    Darf man festhalten dass

    a) Sie sich geirrt haben (nicht schlimm, lese hier schon länger mit)

    b) es immer noch rätselhaft ist was ein Briefkopf mit verschickten Abmahnungen zu tun hat und Sie es auch nach mehrmaligem Nachfragen nicht verraten wollen

    c) Sie nach einem knappen halben Jahrzehnt Mandatierung in solchen Sachen und sicher Hunderten Waldorf-Angeschriebenen wie so viele „unter anderem Filesharinganwälte“ nicht ein vorzeigbares Aktenzeichen haben? Und auch hier, wie so oft, großzügig mehrmalig gestellte und fundierte Fragen überlesen?
    http://www.infodocc.info/kotstecher-brennt-nun-in-der-ewigen-homohoelle/

    Grüße
    Silas (die jetzt aber wirklich weg muss…)

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