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Tobias Röttger
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Tobias Röttger

Rechtsanwalt Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
Blogger, YouTuber, Rechtsanwalt und Gesellschafter von gulden röttger | rechtsanwälte. Meine Steckenpferde sind das Geistige Eigentum, Social Media, Persönlichkeitsrechte, Internet und Musik.
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falle-vektor-hundm-fb-01Kostenlose 250 € oder 500 € Gutscheine von H&M und Co überfluten Facebook. Mimikama warnen fast täglich davor, doch die Seuche kann man scheinbar nicht stoppen. Die Euphorie endet immer im schmerzhaften Erwachen in der bösen Abofalle. Der 250 € Gutschein ist nichts anderes, als das duftende Stück Käse in der Mäusefalle. Die Gier macht leider viele blind und taub. Man kann immer wieder Personen beobachten, die aktiv vor den „Abofallen-Gutscheinen“ gewarnt werden und die trotzdem zuschnappen. Es könnte ja doch was Wahres dran sein. Da muss man wohl oder übel sagen:

„Sorry, selbst schuld.“ tweet

Wir werden immer wieder gefragt, wie man sich vor diesen bösen Abofallen schützen kann. Hier muss ich jetzt mal deutlich werden – bitte nicht böse sein – es hilft schon sehr, wenn ihr euer Hirn einschaltet. Die Grundregel kann lauten:

„Ihr bekommt nichts geschenkt!“ tweet

Warum sollte bspw. H&M 250 € oder 500 € Gutscheine verschenken? Never ever, das sollte jedem klar sein, der den „Kostenlos-Gier-Modus“ ausgeschaltet hat. Gutscheine in dieser Höhe! Darüber hätte die Boulevard-Presse schon längst berichtet.

Auf ihr Missgeschick angesprochen, antworten Betroffene schon mal: „Ja, aber, der Gutschein wurde doch in einem Sozialen Netzwerk wie Facebook angeboten.“

Soziales Netzwerk bedeutet nicht, dass ihr Sozialleistungen in Form eines 500 € Gutscheins von H&M, Amazon und Co erhaltet. tweet

Auch ich bin der Meinung, dass diese Abofallen eine Sauerei sind. Ihr macht es den Betreibern aber auch leicht. Ihr könnt einen erheblichen Anteil an der Trockenlegung solcher „Geschäftsmodelle“ haben, wenn ihr diese verheißungsvollen Angebote einfach links liegen lässt und nicht auch noch weiter verteilt. Dass man gegen eine solche Abofalle rechtlich vorgehen kann und die Forderungen daraus in den meisten Fällen rechtswidrig sind, steht auf einem anderen Papier. Den damit verbunden Stress hätte man sich aber problemlos sparen können, wenn man sich über die scheinbare „Sozialleistung“ zwei Sekunden Gedanken gemacht hätte.  

Blöd gelaufen und selbst schuld, wenn man ehrlich zu sich selbst ist. Ihr bekommt nichts geschenkt – die wollen nur EUER Geld, drücken es aber einfach ein bisschen anders aus…

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Kommentar

  1. wer hat denn etwas zu verschenken? Doch niemand. Denjenigen die an irgendetwas teilnehmen,wobei ein möglicher Gewinn in Aussicht gestellt wird,sollten mal wirklich etwas kapieren
    (aber solche Menschen drehen beim Tetris auch gerne mal ein Quadrat 🙂

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