in Infodocc

Google – Die Bundesregierung will die Presse- und Meinungsfreiheit stärken, so die taz.de Das Recht auf Vergessenwerden soll eingeschränkt werden. Die Urheber sollen künftig befragt werden, bevor es zu einer Löschung von Texten aus einer Suchergebnisliste kommt.

folge mir

Karsten Gulden

Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei gulden röttger | rechtsanwälte
"der gute Ruf za(e)hlt"
folge mir

Die Presse- und Meinungsfreiheit soll gestärkt werden. Uih, das hört sich aber toll an.

Künftig sollen auch die Urheber der Texte gehört werden, bevor es zu einer Blockierung der Links aus den Suchergebnissen kommt, so die Bundesregierenden. Sinngemäß könnte die Frage an die Urheber und Seitenbetreiber lauten:

Wollt ihr die totale „Löschung“ der Google-Links? 

Heiheihei.

Nicht gut.

Würde man sie fragen, die Schreiberlinge und Seitenbetreiber, dann dürfte die Antwort klar sein. Aber nicht nur das.

Die Seitenbetreiber könnten dann so richtig schön gegen den Betroffenen losledern, wenn sie erfahren, wer den Antrag gestellt hat. Stichwort Internetpranger!

Bereits die aktuelle Praxis von Google, den Medien eine Benachrichtigung über die Blockierung der Links zu übermittteln, verursacht Bauchschmerzen. Nun soll auch noch der Adressat und die Inhalte benannt werden. Damit wären alle Wege zum Pranger geebnet.

Den Vorschlag der Bundesregierung, auch die Urheber zu hören, bevor es zu einer Löschung kommt, halte ich für reine Wahlwerbung. tweet

Was drin bleiben soll in den Ergebnislisten und was nicht, darüber schweigt sich die Regierung übrigens aus. Daher komme ich zu dem Schluss, dass das Ganze reine Wahlwerbung ist. Hauptsache für die Freiheit. Hört sich gut an. Ausbaden können es ja andere.

Schreibe einen Kommentar

Kommentar

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 Stimmen, Durchschnitt: 5,00 aus 5)
Loading...