“Arschwichser” und “dummes Bullenschwein”

Ein Polizist musste sich so einiges anhören von einem Besoffenen, den er zur Blutentnahme auf die Dienststelle mitnahm. Das wollte sich der Beamte nicht gefallen lassen.

Zwar wurde der ehemals Besoffenen mit Strafbefehl zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro verurteilt, doch das reichte dem Beamten nicht. Er wollte mehr. Er wollte Geld. Darum klagte er auf Zahlung einer Geldentschädigung. Die Klage wurde allerdings zu Recht abgewiesen. Das LG Oldenburg, Az. 5 S 595/12 befand, dass der Polizist vorliegend weder körperlich noch seelisch schwerwiegend beeinträchtigt worden sei. Der Polizist befürchtet nun, zum Freiwild von üblen Beleidigungen zu werden. Dem hielten die Richter entgegen, dass er durch die strafrechtliche Sanktion hinreichend geschützt sei. Richtig.

Die mobile Version verlassen