Der Graf, der Rasch & das Universal – eine unheilig(e) Allianz

Der Graf, ein jahrelang verkanntes Sangesgenie, von einem Tag zum anderen, die Grosse Freiheit entdeckte. Das gemeine Volk jubelte und ihn fortan auf Händen trug. Seine alten Anhänger es anschließend in die Höhlen verschlug. Die Beliebtheit hatte auch eine Kehrseite der Medaille, nicht alle zahlten ihren Tribut.  Monster und Vogelfreie bedienten sich seiner Kunst, von nun an forderte der Graf deren Blut.

Seine Jünger von Universal, die seine Kunst unters Volk brachten, sicherten sich die Dienste des legendären Filesharing-Jägers Rasch. Von nun an ging dieser auf die Jagd, um die Filesharing-Monster mit seinen 1.200 EUR Pfählen zu jagen und zu erlegen.

In einem Interview im Spiegel – Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der erfolgreichste Filesherer-Jäger im ganzen Land – beantwortete er diese Frage selbst. Er sei der erfolgreichste, der Clemens Rasch. Dank seines heldenhaften Kampfes, gegen die bösen Geister des Webs, sei die Welt der Barden sicherer.

Dieses Jahr zündete der Graf die Lichter der Stadt an und wupps, waren diese wieder in den Tiefen der dunklen Tauschbörsen verschwunden. Der Meister-Jäger begibt sich wieder auf die Jagd. Allen bösen Monstern konnte er bisher noch nicht den Garaus machen. Ob Monster oder Herbergsvater, der diesem nur Unterschlupf gewährt, passt auf, seit gewarnt, der Jäger kennt keine Gnade.

Am Ende steht er vor der Tür und ruft: „Gibt fein Acht, was euch der Jäger hat mitgebracht!“

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