Erste Waldorf Frommer Abmahnung nach der Gesetzesänderung ist da – 815 Euro für einen Film und damit 200 Euro weniger als bisher

Nach Kornmeier und Munderloh hat nun auch die Kanzlei Waldorf Frommer die Massenabmahnungen an die neue Gesetzeslage angepasst. Uns liegt eine Abmahnung der Kanzlei vom 16.10.2013 vor. Waldorf Frommer fordern nun 815 Euro für die illegale Verbreitung eines urheberrechtlich geschützten Films. Waldorf Frommer machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 600 Euro sowie einen Aufwendungsersatz in Höhe von 215 Euro geltend. Dies sind rund 200 Euro weniger als noch vor wenigen Tagen für den gleichen Vorwurf. Der Gegenstandswert für den Unterlassungsanspruch wird auf 1.000 Euro angesetzt und der Gegenstandswert für den Schadensersatzanspruch auf 600 Euro. Demnach kommt Waldorf Frommer auf einen Aufwendungsersatzanspruch in Höhe von 1.600 Euro, aus dem die Anwaltsgebühren in Höhe von 215 errechnet werden. Fraglich, ob dies haltbar ist, da der Schadensersatz kein Aufwendungsersatz ist.

Waldorf Frommer kündigt an, dass im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung bewiesen werde, dass ein Streitwert von 1.000 Euro unbillig ist und dass dies zu einem höheren Aufwendungsersatz führen würde. Wie sie das beweisen wollen, ist noch das Geheimnis von Waldorf Frommer.

 

 

 

Tabelle außergerichtlicher Aufwendungsersatzanspruch

Gegenstandswert für den Unterlassungsanspruch 1.000,00 €
Gegenstandswert für den Schadensersatzanspruch 600,00 €
Gegenstandswert für den Aufwendungsersatzanspruch 1.600,00 €
1,3 Gebühr (2300 VV RVG) 195,00 €
Auslagenpauschale (7200 VV RVG) 20,00 €
Summe 215,00 €

Konkrete Zahlungshöhe

Schadenersatz 600,00 €
Aufwendungsersatz 215,00 €
Gesamtsumme 815,00 €

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