Neue Anwaltstaktik, mit einem Mahnbescheid eine einstweilige Verfügung bekämpfen

Es scheint immer mehr in Mode zu kommen, zum sinnlosen Gegenschlag auszuholen, wenn keine stichhaltigen Argumente vorliegen.

Mahnbescheid, einstweilige VerfügungUnser Mandant hat eine Firma abmahnen lassen, die Bilder von seiner Homepage, die exklusiv für ihn angefertigt wurden, kopiert und die eigene Homepage eingebunden haben. Die Abgabe  der Unterlassungserklärung wurde vom Gegner, der anwaltlich vertreten ist, mit dem Hinweis darauf verweigert, dass man sich die streitgegenständlichen Bilder angeblich von einer chinesischen Homepage „besorgt“ hätte. Selbstverständlich konnte man keine Lizenzen vorweisen.

Daraufhin haben wir eine einstweilige Verfügung beantragt, welche auch erlassen wurde. Der Gegner antwortete mit einem Mahnbescheid für die ihm entstanden Anwaltskosten. Alles klar. Scheinbar wurde hier was verwechselt. Auf die Klagebegründung bin ich mal gespannt.


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