Smartphone-Verbot für die Kinder – Stoppt Bill Gates Cybermobbing unter Jugendlichen?

infodocc_logo_10Es scheint schon normal zu sein, dass heutzutage Kinder ab 10 Jahren ein eigenes Smartphone besitzen. Die Argumente der Eltern lauten meistens, dass ihre Sprösslinge die Möglichkeit haben sollen, in Notfällen ihre Eltern alarmieren zu können. Es sei mal dahingestellt, ob es dafür wirklich eines Smartphones bedarf.

Bill Gates zeigt, dass es auch anders geht. Seinen Kindern (Jahrgang 1996, 1999 und 2002) hat er es verboten, ein Smartphone zu besitzen. An mangelnden finanziellen Mitteln kann es nicht liegen. Das Verbot für eine 16 Jährige ist vielleicht etwas übertrieben, aber den Ansatz finde ich persönlich begrüßenswert.

Smartphones und andere mobile Internetgeräte haben in der jüngsten Vergangenheit massiv dazu beigetragen, dass Cybermobbing über Facebook und andere Soziale Netzwerke gerade bei den Jüngeren stark angestiegen sind. In Windeseile ist ein verfängliches Foto erstellt und über die Sozialen Netzwerke teilweise unwiderruflich verbreitet worden.

Vielen Jugendlichen ist gar nicht bewusst, was sie für einen Schaden mit einem kleinen Jungenstreich anrichten können. Dieses Bewusstsein muss erst noch geschärft werden, Stichwort „Medienerziehung“, bevor man die Kinder mit solch „machtvollen Waffen“ der modernen Kommunikation ausstattet.

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