Strafanzeige gegen Herrn Dr. Lothar Hagebölling, Chef des Bundespräsidialamtes, wegen Gewährung des Ehrensoldes

Der Anti-Korruptionsverein „Cleanstate e.V.“ hat nach eigenen Angaben Strafanzeige wegen aller in Betracht kommenden
Straftatbestände, insbesondere § 266 StGB (Untreue) sowie § 333 StGB (Vorteilsgewährung) bei der Berliner
Staatsanwaltschaft gestellt.

Strafanzeige

Hagebölling soll bereits in Wulffs niedersächsischer Vergangenheit enge Kontakte zu Wulff gehabt haben. „Es hat
offensichtlich keine objektive und unabhängige Prüfung bei der Entscheidung der Gewährung des Ehrensolds gegeben.“ Von
Unbefangenheit kann in dem Fall in der Tat keine Rede mehr sein.

Ehrensold Wulff

Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Akte noch schneller geschlossen werden wird als Hagebölling den Ehrensold gewährte. Die Begründung wird lauten, dass man dem Untertan keinen Vorsatz nachweisen konnte oder dass eine Vorteilsnahme nicht ersichtlich sei.

Alles andere wäre eine wundersame und erholsame Überraschung in diesem Trauerspiel.

Wulff selbst bleibt seiner tapsigen Linie treu und ist bereits voller „Neugier und Vorfreude“ auf das was kommen mag, möglicherweise in einem Land, in dem die Probleme hinwegschmelzen wie Zitronenbonbons.

Nach dem gestrigen Schauspiel darf sich Wulff sicher sein, auf Ewigkeit einen festen Platz in der Geschichte der deutschen Politik eingenommen zu haben und zwar als chronisch schmerzende Achillesverse für das Ansehen derselben!

 

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