Titanic legt Widerspruch gegen einstweilige Verfügung ein

Wie herrlich. Die katholische Kirche als größte Werbetrommel für die Titanic. Wer hätte das gedacht?Papst, Titanic, einstweilige Verfügung

Die vom erlassfreudigen Hamburger Landgericht geschenkte Verfügung gegen die Weiterbreitung des kreativen Titelbildes (“Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden!”) sieht sich nun in Bälde mit einem Widerspruch konfrontiert. Dies teilte Chefredakteur Leo Fischer mit: “Wir werden sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen und notfalls bis zum Jüngsten Gericht ziehen” Zuspruch erhält er vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV), die den Erlass der eV für überzogen halten. Dem ist zuzustimmen. Persönlichkeitsrechte des Papstes sehe ich nicht verletzt. Ganz im Gegenteil. Das Titelbild ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Satire. Wieso sollte es dem Papst anders ergehen als vor wenigen Jahren Jürgen Klinsmann, der ans Kreuz genagelt wurde? Aber egal, wie das Verfahren nun enden wird. Es gibt bereits jetzt einen Gewinner: Die Titanic.

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Kommunikation ist der Bund menschlichen Daseins

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