Wollt ihr die totale Löschung?

Die Presse- und Meinungsfreiheit soll gestärkt werden. Uih, das hört sich aber toll an.

Künftig sollen auch die Urheber der Texte gehört werden, bevor es zu einer Blockierung der Links aus den Suchergebnissen kommt, so die Bundesregierenden. Sinngemäß könnte die Frage an die Urheber und Seitenbetreiber lauten:

Wollt ihr die totale “Löschung” der Google-Links? 

Heiheihei.

Nicht gut.

Würde man sie fragen, die Schreiberlinge und Seitenbetreiber, dann dürfte die Antwort klar sein. Aber nicht nur das.

Die Seitenbetreiber könnten dann so richtig schön gegen den Betroffenen losledern, wenn sie erfahren, wer den Antrag gestellt hat. Stichwort Internetpranger!

Bereits die aktuelle Praxis von Google, den Medien eine Benachrichtigung über die Blockierung der Links zu übermittteln, verursacht Bauchschmerzen. Nun soll auch noch der Adressat und die Inhalte benannt werden. Damit wären alle Wege zum Pranger geebnet.

Den Vorschlag der Bundesregierung, auch die Urheber zu hören, bevor es zu einer Löschung kommt, halte ich für reine Wahlwerbung.

Was drin bleiben soll in den Ergebnislisten und was nicht, darüber schweigt sich die Regierung übrigens aus. Daher komme ich zu dem Schluss, dass das Ganze reine Wahlwerbung ist. Hauptsache für die Freiheit. Hört sich gut an. Ausbaden können es ja andere.

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Kommunikation ist der Bund menschlichen Daseins

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