Zahle Baby!

Kurioser Fall aus Bayern: Die einjährige Jule soll der GEZ mitteilen, wie viele Rundfunkgeräte sie in ihrem Haushalt bereithält und diese unverzüglich anmelden. Kein Witz, wohl aber eine Schlampigkeit, die auf die unzulängliche Arbeit eines Adresshändlers zurückgeht, dessen Dienste die GEZ in Anspruch nimmt. infodocc_logo_jb_02Solche Fälle gab es in jüngster Vergangenheit des öfteren – sogar Haustiere sollen unter den Adressaten gewesen sein. Diese Schreiben sind selbstredend als gegenstandslos zu betrachten. Ab Januar 2013 ändert sich das Gebührensystem der GEZ, so dass uns solche Peinlichkeiten künftig erspart bleiben dürften. Es kommt zur Haushaltspauschalabgabe. Jeder Haushalt zahlt dann 17,89 Euro als sogenannten „„ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice“. Die GEZ-Gebühr gehört damit der Vergangenheit an, wenngleich sich für den Geldbeutel nichts ändert.

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